Maca

Viele Pflanzen und Gewürze, die vor Urzeiten aufgrund ihrer positiven Auswirkungen auf Körper und Geist auf dem Speiseplan standen, finden heute wieder den Weg in unsere Küchen. Dazu gehört auch Maca, eine Knolle, die aus dem südamerikanischen Hochland stammt und von den Inka als königliche Mahlzeit angesehen wurde.

Macapulver wird aus der Knolle eines peruanischen Kressegewächses gewonnen, das aus der Kreuzblütlerfamilie stammt. Die Pflanze ist überaus widerstandsfähig und ist in den Anden auf über 4000 Meter Höhe Wind, Kälte und hoher UV-Strahlung ausgesetzt. All dass kann dem Kressegewächs nichts anhaben. Genauso robust ist die Vorstellung, dass Maca einem etwas von dieser Robustheit mitgibt.

Die indigene Bevölkerung Perus bereitet Maca noch heute als Gemüse zu Mahlzeiten zu und weiß auch um ihren Wert als Heilpflanze. Zubereitet wird sie auf vielfältige Art und Weise. Sie wird geröstet, gebraten oder einfach erhitzt. Häufig wird sie auch getrocknet und zermahlen, um das Pulver dann beispielsweise wie Mehl zu verwenden. Rührt man das Pulver in Wasser, entfaltet es einen süßlich-karamelligen Geschmack. Aus diesem Grund wird es auch gern als Brei zubereitet und mit pürierten Früchten vermengt.

Welche Inhaltsstoffe trägt Maca? 

Die positive Wirkung von Maca ist schon lange bekannt. Bereits vor über 2000 Jahren wurde Maca angebaut, um den Körper zu stärken. Die Krieger der Inka nahmen etwas von der Knolle vor jeder Schlacht ein und sogar die Spanier sprachen der Knolle aussergewöhnliche energie- und libido-steigernde Kräfte zu und brachten sie mit ihren Schiffen gleich tonnenweise nach Europa. Heutzutage ist Maca vielfach als Pulver zu erwerben, das speziell in Bio-Qualität über viele wertvolle Mikronährstoffe verfügt. 

Speziell Sportler schätzen Maca-Pulver als Zutat für Proteinshakes. Es hat einen Eiweissgehalt von knapp 15 Prozent und liefert 13 Aminosäuren. Darüber hinaus enthält Maca-Pulver Kalium und Eisen und ist vollgepackt mit Kupfer und Vitamin C. Aber es geht noch weiter, denn auch die Vitamine B2, Niacin und B6 sind enthalten sowie Calcium und Mangan. Die Mikronährstoffe von Maca tragen unter anderem bei zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei, zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung, zum Erhalt normalen Bindegewebes und zur normalen Muskelfunktion. In einem Eiweiss-Shake z.B. in Kombination mit Erbsenprotein oder Hanfprotein wird Maca daher zum wahren Allrounder. Hier kannst du dir übrigens deine ganz eigene Sport-Mixtur zusammenstellen, z.B. aus Maca und den beiden oben genannten Protein-Pulvern, alles zusammen in einer Dose.