Spinat

Spinat ist einer der heimischen Helden vom Acker. Die sattgrünen Blätter kennen viele heutige Erwachsene noch aus den Popeye-Zeichentrickfilmen, in denen der gleichnamige Held ihn dosenweise verschlang, um unmenschliche Superkräfte zu erlangen. Mit dieser Vorstellung versuchen Eltern seit Generationen, ihre Kinder dazu zu bewegen, Spinat zu essen - denn zugegeben gehört er nicht gerade zu den beliebten Gemüsesorten unter Kindern. Trotzdem tun sie gut daran, Spinat auf dem Speiseplan zu behalten.

Was ist Spinat?

Spinat gehört zu den Fuchsschwanzgewächsen und stammt ursprünglich aus Südwestasien. Schon seit der Antike wird er aber auch im Mittelmeerraum angebaut und hat sich als sehr robuste Pflanze erwiesen, die auch kalten Tagen gewachsen ist. Er wird auch als Echter Spinat oder Gartenspinat bezeichnet und bildet mittelgroße, satt dunkelgrüne Blätter aus. Die Stiele sind zwar ebenfalls essbar, werden aber in der Verarbeitung entweder abgetrennt oder fein gehackt. Im Mittelalter und in der Renaissance wurde davon ausgegangen, dass Spinat eine Heilpflanze mit positiven Auswirkungen auf die Verdauung sei, weshalb sie damals schon vielfach auf dem Speiseplan stand. Von den Tropen abgesehen wird Spinat heute weltweit angebaut.

Wie wird Spinat gegessen?

Es gibt eine Reihe traditioneller wie auch moderner Zubereitungsformen von Spinat. Frisch geernteter Spinat kann roh gegessen werden, wobei besonders junge Blätter dafür geeignet sind. Roher Blattspinat eignet sich als Salatzutat, er kann aber auch gedünstet und zur Beilage weiter verarbeitet werden. Reifere Spinatblätter schmecken intensiver und sind größer, weshalb sie eher gehackt werden. Ein Klassiker hierzulande ist der Rahmspinat, bei dem eine cremige Komponente den intensiven Spinatgeschmack etwas abmildert. Die moderne Küche setzt ihn häufig roh und in junger Form ein, da er dann noch nicht so intensiv schmeckt. Roh aber auch in Bio-Pulver Form ist er heutzutage eine beliebte Zutat in grünen Smoothies bzw. auch Detox-Smoothies.